Vegan für fortgeschritten Tote (Urban Fantasy: going intersectional)

Meine humorvolle Fantasy-Kurzgeschichte „Vegan für fortgeschritten Tote“ gibt es ab sofort in der Anthologie „Urban Fantasy: going intersectional“ im Ach je Verlag zu lesen.

Worum geht es?

Ron hat es nicht einfach. Im „Sommermärchen“-Jahr 2006 wird er als schwuler Veganer von allen Seiten angefeindet. Nicht einmal sein Mitbewohner und heimlicher Schwarm Kev scheint ihn zu mögen. Als wäre das noch nicht genug, verwandelt sich Ron eines Tages auch noch in einen Zombie! Wird Ron es schaffen, wieder zu einem Menschen zu werden – oder zumindest seinen Veganismus aufrechtzuerhalten?

Über die Anthologie

Urban Fantasy, eines der spannendsten Genres der phantastischen Literatur, bietet den Raum für die literarische Verarbeitung dessen, was uns als Gesellschaft umtreibt.

Das urbane Setting, in dem magische Wesen oft unerkannt unter Menschen leben und wirken, ist ideal, um auf die verschiedenen Diskriminierungsformen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen: Rassismus, Sexismus, Ableismus, Antisemitismus und weitere Arten der Menschenfeindlichkeit gehören nicht nur in Deutschland zur Alltagswirklichkeit. Auch der privilegierten Öffentlichkeit ist das inzwischen bekannt.

Doch die wenigsten haben bisher etwas von Intersektionalität gehört. Dieser Begriff drückt aus, dass eine Person nicht nur von einer, sondern von mehreren Diskriminierungsformen betroffen ist. Schon eine einzelne Unterdrückungsform macht es für Menschen fast unmöglich, als gleichwertig respektiert zu werden, sich in den Medien repräsentiert zu sehen und gehört zu werden und je mehr Unterdrückungsformen auf einer Person lasten, desto unmöglicher wird es.

(C) Ach je Verlag

In der deutschsprachigen Fantasy sind intersektionale Charaktere bisher leider rar gesät. Daher räumen wir in Urban Fantasy: Going Intersectional den Geschichten einen Platz ein, die Intersektionalität im Fokus haben, wie die der asexuellen Vampirin, der chronisch kranken lesbischen Hexe, der muslimischen Superheldin, der übergewichtigen Sirene oder der transsexuellen Elfenprinzessin.

Die Anthologie enthält neben einem ausführlichen Vorwort der beiden Herausgeber*innen 21 bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten von Nora Bendzko, Jenny Cazzola, A k n-Hayat Do an, Luna Day, Patricia Eckermann, David Grade, Stefanie Huber, Antonia Knoll, Oliver Kontny, Jade S. Kye, Marcel Lewandowsky, Victoria Linnea, Robin Nayeli, Isabella von Neissenau, Lena Richter, Ronja Schrimpf, Schwartz, James A. Sullivan, Teresa Teske, Judith Vogt, Annie Waye und Amalia Zeichnerin.

Wo kann ich die Kurzgeschichte lesen?

Die Anthologie „Urban Fantasy: going intersectional“ ist ab sofort beim Ach je Verlag und auf Amazon erhältlich.

All meine Veröffentlichungen findest du hier.

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